Heute geht es um die Sorgen einer Jungsmutter, die mit ihresgleichen mal wieder die Probleme der Welt auf Männer externalisiert. Doch die eigentliche Frage wird dabei gar nicht ausreichend beleuchtet und erörtert: Wer hat denn besagte Männer denn überhaupt erst erzogen? https://www.spiegel.de/familie/tochter-oder-sohn-der-gar-nicht-so-kleine-unterschied-elternkolumne-a-d600f8b1-de12-4340-8dfd-a7605493508a

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Daten und Statistiken zu den Folgen zur Vaterlosigkeit: https://thefatherlessgeneration.wordpress.com/statistics/

Wichtigkeit anwesender und involvierter Väter bei der Kindeserziehung
Väterliche Teilnahme bei der Erziehung von Jungen sorgt für weitaus geringere Risiken von Persönlichkeitsstörungen, Anpassungs- und Verhaltensprobleme, depressive Symptome und Drogenmissbrauch: https://doi.org/10.1037/1089-2680.5.4.382

“Alleinerziehend” ist feminin korrekter Neusprech für alleinerziehende Mutter. Alleinerziehende in Deutschland nach Geschlecht bis 2020: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/318160/umfrage/alleinerziehende-in-deutschland-nach-geschlecht/

Biologische Geschlechtsunterschiede bei Interessen
Männlichen Säuglinge zeigten ein stärkeres Interesse an dem physisch-mechanischen Mobile, während weibliche Säuglinge ein stärkeres Interesse an Gesichtern zeigten. Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen deutlich, dass diese Geschlechtsunterschiede zum Teil biologischen Ursprungs haben:

Jennifer Connellan, Simon Baron-Cohen, Sally Wheelwright, Anna Batki, und Jag Ahluwalia. „Sex differences in human neonatal social perception“. Infant Behavior & Development, 2000. https://doi.org/10.1016/s0163-6383(00)00032-1

Wissenschaftliche Meta-Analysen und kulturübergreifende Studien zeigen immer wieder konsistente Geschlechtsunterschiede in der Persönlichkeit und den individuellen Interessen. Frauen sind eher menschenorientiert und weniger dingorientiert sind als Männer. Geschlechtsunterschiede in der Persönlichkeit sind in gleichberechtigten Gesellschaften tendenziell größer. Das widerspricht der sozialen Rollentheorie, ist aber mit evolutionären, attributionalen und sozialen Vergleichstheorien konsistent. Im Gegensatz dazu scheinen die geschlechtsspezifischen Unterschiede in den Interessen kultur- und zeitübergreifend konsistent zu sein. Dies lässt auf mögliche biologische Einflüsse schließen:

Richard A. Lippa. „Gender Differences in Personality and Interests: When, Where, and Why?“ Social and Personality Psychology Compass, 2010. https://doi.org/10.1111/j.1751-9004.2010.00320.x

Gijsbert Stoet und David C. Geary. „The Gender-Equality Paradox in Science, Technology, Engineering, and Mathematics Education“: Psychological Science, 2018. https://doi.org/10.1177/0956797617741719

Autor

Klaus Thiele

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