Glossar

Red Pill

Eine Praxeologie zum besseren Verständnis der Geschlechter, primär im Kontext der unterschiedlichen Sexualstrategien und des Datings. Eine Art Landkarte, welche gerade Männern einen voraussagbaren Rahmen bieten soll, um welchen dann eine Reihe von “Best Practices“ gebildet werden können.

Alpha (Liebhaber)

Synonyme: Mr. Sexy, Chad

Ein sexuell erfolgreicher und dominanter Mann, der oftmals Eigenschaften wie Männlichkeit, Konfrontationsfähigkeit, physische Fitness (Muskeln) und praktische Intelligenz (Kompetenz) vereint. Dabei nimmt er oftmals einen höheren Platz in der männlichen Dominanzhierarchie ein.

Alpha Witwe

Wenn die Messlatte einer Frau durch den Alpha (Liebhaber) dementsprechend geprägt wurde und ab dem Zeitpunkt nur noch Männer ähnlichen Kalibers akzeptiert. Führt im späteren Datingleben zu erheblichen Paarbindungsproblematiken, da hier die Beta (Versorger) oftmals den daraus resultierenden Ansprüchen kaum gerecht werden können.

Strategischer Pluralismus

Synonyme: Alpha Fux/Beta Bux (AF/BB)

Tendenz der weiblichen Sexualstrategie entweder Männer mit hohem Beschützerwert (Alpha) oder hohem Versorgerwert (Beta) zu bevorzugen. Dies variiert je nach Alter, indem sich eine Frau befindet. (Siehe Party-Jahr-Phase und Erleuchtungsphase)

Beta (Versorger)

Synonyme: Mr. Stabil, Leinengezwungener

Ein unterwürfiger Mann, der oftmals als emotionales Tampon in der Freundschaftszone einer Frau landet. Wenn er endlich mal eine Beziehung nach Jahren des Wartens abbekommt, ist oftmals ein treuer Diener, der seiner holden Maid in jeglicher Art und Weise ergeben und loyal ist.

Die Mauer

Wenn eine Frau von der Party-Jahr-Phase in die Erleuchtungsphase wechselt, da sie einer drastischen Senkung ihres sexuellen Marktwertes bevorsteht. Oftmals weil der grausame Vater Zeit durch diverse Alterungsprozesse die Frauen ihrer Schönheit beraubt.

Erleuchtungsphase

Wenn eine Frau plötzlich realisiert, dass sie endlich ankommen will und jetzt bereit für ihren “Mr. Right” ist. Typischerweise zwischen dem 28 und 35 Lebensjahr. Oftmals weil die biologische Uhr hierbei den Zeitfaktor mitbringt und dies zur sogenannten “Kindertollwut” führen kann. Hier wird der Beta (Versorger) priorisiert.

Party-Jahr-Phase

Wenn eine Frau sich “zuerst noch finden muss” und daher eher den kurzzeitigen Spaß an erste Stelle setzt. Typischerweise zwischen dem 18 und 27 Lebensjahr. Hier ist tendenziell ein häufiger Partnerwechsel zu beobachten und es kommt eher der Alpha (Liebhaber) zum Zug.

Monkey Branching

Synonym: Warmwechsel

Hierbei handelt es sich um einen Wechsel in eine neue Beziehung, obwohl die aktuelle noch aktiv ist. Meistens hat der neue Partner einen ausreichend höheren Marktwert. Teilweise wurden auch unvorhergesehene Kosten durch den alten Partner verursacht, die bei der anfänglichen Partnerwahl nicht ersichtlich waren. Veränderungen im Marktwert eines der beiden Partner können zudem zu Diskrepanzen geführt haben, wo vorher keine bestanden. Der Partnerwechsel soll hier oftmals die Kosten einer Trennung ausgleichen.

NAWALT (Not All Women Are Like That)

Synonyme: AMIGA (Aber meine ist ganz anders), Nicht alle!

Die typische Verteidigung der sogenannten Nicht-Alle-Polizei: Es sind doch nicht alle Frauen so! Häufig nachdem eine unschönere weibliche Verhaltensweise beschrieben worden ist. Leider denken viele hierbei immer sie seien die Ausnahme, währenddessen sie dann doch häufig die Regel sind.

Oneitis

Ein ungesunder psychischer Zustand, indem ein Mann eine spezielle Frau als den Dreh- und Angelpunkt der Welt ansieht und zum Sinn und Zweck seines Lebens macht. Oftmals weil er insgeheim glaubt keine andere Wahl zu haben oder den eigenen Idealismus auf die Frau projiziert.

Hypergamie

Die Tendenz von Frauen bei der Partnerwahl Männer auszuwählen, die einen höheren sexuellen Marktwert als sie selbst haben. Zeitgleich wird hierbei je nach Alter und Prioritäten eher die kurzzeitige oder langzeitige Sexualstrategie (AF/BB) optimiert.

Sexual Market Value (SMV)

Der sexuelle Marktwert einer Person, die sie gegenüber potenziellen Partnern besitzt. Variiert im gewissen Maße je nach Kontext und persönlicher Präferenz. Da es sich hier um einen reinen funktionellen Wert handelt, sagt dieser natürlich nichts über den menschlichen Wert des Individuums aus.

Autor

Klaus Thiele

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