Heute geht es um den ewigen Strohmann, den wir immer und immer wieder hören: Unterstellung von verzerrten Behauptungen, die so nie getroffen wurden und in diesem Beispiel anscheinend auch jenseits von Raum und Zeit existieren.

Frauen scheiden sich eher, wenn der Mann nicht der Hauptverdiener ist:
https://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-3710922/The-REAL-reason-modern-marriages-end-Women-likely-divorce-stay-home-dads-fail-live-breadwinner-stereotype.html

Je mehr Hausarbeit der Mann erledigt, desto wahrscheinlicher ist die Scheidung:
https://www.medicaldaily.com/more-chores-husband-does-more-likely-marriage-will-end-divorce-242815?fbclid=IwAR37gAAIt8AcwkKN58Bz5mqXjGaqNPaWVjvEdeQbAT8Kg33-6dfl5tskzh4

Multivariablen Analysen zeigten, dass die Sexlosigkeit in Beziehungen dann am höchsten wahr, wenn der Mann weniger als 20% des Haushaltseinkommens verdient hat:
https://link.springer.com/article/10.1007/s10508-017-0968-7

Der ewige Strohmann im Parteiprogramm der Grünen:
https://www.gruene.de/themen/gleichberechtigung

Neugeborene interessieren sich von Geburt an im Durchschnitt für geschlechtsspezifische Interessen. Jungen eher für Dinge, Mädchen eher für Soziales:
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0163638300000321

Je höher die Gleichberechtigung einer Gesellschaft, desto eher gehen die Geschlechter ihren stereotypischen Geschlechterrollen nach:
https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0956797617741719

Autor

Klaus Thiele

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